Angeln in Leidringen am Espelsee

Gewässerinfos zum Angeln am Espelsee in Leidringen. Erfahren Sie, welche Möglichkeiten es für Gastangler an diesem Angelgewässer gibt.

Seit Beginn der 1990er Jahre verfügt Leidringen über ein eigenes Angelgewässer. Der lokale Angelverein hat den Espelsee eigenständig angelegt. Es handelt sich um ein Gewässer, das auch für Gastangler zugänglich ist. Der See liegt außerhalb des Dorfes direkt an Landstraße und ist im Grunde leicht zu finden. Von Rosenfeld aus dauert es keine 10 Minuten das Gewässer mit dem Auto zu erreichen. Wer von Balingen aus losfährt, benötigt je nach Abfahrtsort rund 20 Minuten.

Gastkarten bzw. Angelkarten gibt es direkt am Gewässer zu kaufen. Der See ist Gastanglern nur am Wochenende zugänglich. Ein Erlaubnisschein kostet (Stand 2010) 12 Euro zzgl. 3 Euro Pfand, die bei Rückgabe der vollständig ausgefüllten Fangmeldung wieder erstattet werden. Angelbeginn ist üblicherweise 8:00 Uhr morgens. Genaue Informationen (auch zu Veranstaltungen wie Anfischen, Freundschaftsfischen etc.) findet man direkt am Gewässer bzw. am Aushang. Das Angeln ist mit einer Rute bzw. einer Handangel je Erlaubniskarte gestattet. Es darf nur mit Naturködern gefischt werden. Das Spinnfischen ist nicht gestattet.

Das Gewässer selbst ist ein kleiner Weiher, der laut Verein über eine Wasserfläche von 5.000 Quadratmetern verfügt. Die Angler zielen vorrangig darauf ab, Forellen zu fangen. Diese werden ordentlich bzw. mehrmals im Jahr eingesetzt, was mir persönlich ein wenig den Reiz nimmt. Bisher haben wir dort immer gut gefangen, teilweise war es schon fast zu einfach. Kein Wunder, dass einige Angler den Espelsee auch als Forellenpuff bezeichnen. Ebenfalls negativ sind mir dort schon einige Petrijünger älteren Semesters aufgefallen, die bereits am späten Vormittag schon ordentlich alkoholisiert waren und in ihrem Dorf-Dialekt über das Gewässer gebrüllt haben (habe ich an anderen Gewässern aber auch schon erlebt). Zudem gibt es viele Angler, die sich nicht bemühen, die Fische mit dem Kescher zu landen. Hier sollte der Verein meiner Meinung eindeutig mal durchgreifen.

Dennoch möchte ich den Leuten das Gewässer nicht schlecht machen. Ich selbst habe dort schon häufiger gefischt und war alles in allem mit dem Forellenangeln immer sehr zufrieden. Letztendlich muss jeder selbst wissen, ob er dort angeln möchte oder nicht. Neben Forellen ist es möglich, auch Karpfen zu fangen. Diese werden ab und an ebenfalls eingesetzt. Es handelt sich um schöne Zuchtkarpfen, die teilweise von stattlicher Größe sind und immer noch sehr gut schmecken. Nicht nur auf Boilie, sondern auch auf Naturköder, wie Wachsmottenlarven, lassen sich die Karpfen dort überlisten. Zander befinden sich ebenfalls im See, sind allerdings ganzjährig geschützt.