Frage von: B. Brecht

Angelmais kaufen oder selber machen?

An unserem Vereinsgewässer ist Mais der ideale Köder. Sehr viele Fische gehen auf diese Köder, weshalb eigentlich die meisten Angler immer ein paar Körner Angelmais mit dabei haben. Allerdings ist dieser Mais, den man fertig im Glas kaufen kann, nicht unbedingt günstig. Genau genommen ist er für mich als Schüler auf Dauer viel zu teuer. Deshalb wollte ich mal nachfragen, ob nicht die Möglichkeit besteht, den Mais selbst zu machen anstatt ihn zu kaufen. Ist es nicht irgendwie möglich, diesen Vanille-Geschmack selbst auf den Mais zu bringen?

Antwort:

Erst einmal soll an dieser Stele vorweggenommen werden, dass Angelmais gar nicht über einen Vanillegeschmack verfügen muss. Es gibt mehrere Hersteller, die solche Angelköder anbieten. Es ist klar, dass diese Köder teilweise teuer sind - immerhin verdienen die Unternehmen damit gutes Geld. Dabei geht es auch ohne diesen Duft bzw. auch ohne Aromen. Viele Angler angeln mit einfachem Dosenmais, der deutlich günstiger ist und an den meisten Gewässern genauso gut fängt. Ob man nun Forellen, Karpfen oder andere Fische fangen möchte, ist dabei eigentlich egal.

Was das selber machen betrifft, so lohnt sich dies im Regelfall nicht. Mais abzukochen ist aufwendig. Wir raten deshalb dazu, den Mais aus der Dose zu verwenden. Der ist relativ günstig und hält außerdem lange, wenn man ihn richtig aufbewahrt. Gleichzeitig fragen wir uns, ob es wirklich dieser Angelköder sein muss. Andere Naturköder, wie beispielsweise Wurm oder Made, fangen an den meisten Gewässern viel besser. Etliche Angler greifen nur deshalb zum Maiskorn, weil es sich so gut am Angelhaken befestigen lässt.

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